In The Morning

Die Arbeit „In the morning“ zeigt die narrative Zeitspanne einer Erinnerung.

Die Szenerie zeigt eine alltägliche Umgebung, ein Fenster mit Gardinen und eine Deckenlampe die davor hängt. Auf den halb-transparenten Vorhängen ist ein Video projiziert, welches einen Garten bei Morgengrauen zeigt und durch den halb-transparenten Stoff nur leicht zu sehen ist. Die Deckenlampe ist nicht nur eine Lichtquelle, sondern auch eine Sounddusche welche dem Betrachter eine Klangkomposition nur dann enthüllt, wenn er sich unter der Lampe positioniert. Dadurch entsteht ein Persönlicher Intimer Raum für den Betrachter.

Die Klangkomposition ist eine poetische Klangbeschreibung eines Morgens. Sie beginnt mit Flüstern, dem Ticken einer Heizung, Körpern die sich bewegen und den Lauten einiger Krähen in der Ferne. Nur langsam ändern sich die Geräusche. Verschiedene Vögel tauchen auf, Züge sind immer häufiger zu hören, die Körper scheinen immer heftiger zu atmen.

Sowohl die subtile Zeitspanne und die Indirektheit der Arbeit, als auch die Umgebung aus unpersönlichen und persönlichen Attributen kreieren eine intime Situation, die den Betrachter sehen lässt was er nicht sieht, gleich einer verschwommenen Erinnerung.

“In the morning” is about the narrative timeline of a memory.

The scene of this installation shows an average view of a window with curtains and a lampshade hanging from the ceiling. On the semi-transparent curtains, through which one can also see outside the space, an almost dissolving video-projection of a garden is visible. The Lampshade hanging from the ceiling is not only a source light but also a sound shower that reveals a sound-piece only for the person standing underneath it, creating in intimate space for the visitor.

The sound piece is a poetic audio description of a morning. It starts with whispering, the ticking of a radiator, bodies slightly moving and the sound of crows outside the room. Slowly the piece starts changing, different kinds of birds appear, the trains that seem to pass somewhere in the distance become more frequent, two people start breathing, the breathing gets heavier but stays vague and non-explicit.

The subtle timeline and indirectness of the piece, the environment of impersonal and personal attributes create an intimate situation which makes the viewer see what they don’t see, just like a blurry memory.